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Was macht eigentlich ein Osteopath?

Diese Frage wird mir oft gestellt. Nicht nur von Menschen, die noch nie bei einem waren. Sondern auch und gerade von Leuten, die schon die ein oder andere Osteopathiebehandlung erleben durften. Vielleicht, weil ihnen der Rücken weh getan hatte. Schon einiges daran herummassiert oder eingerieben worden war. Und nichts davon geholfen hatte. Und dann die merkwürdige Erfahrung machten, dass der Osteopath sich zwar auch mit dieser schmerzenden Stelle beschäftigt hat, aber hauptsächlich mit ganz anderen Körperbereichen. Solchen Erfahrungsberichten schwingt immer ein wenig Misstrauen und Aberglauben mit. Besonders, wenn diese ungewöhnliche Herangehensweise auf Anhieb erfolgreich war.

Was ist denn eigentlich Osteopathie?

Dabei ist gerade die Osteopathie nichts ferner als der Esoterik. Sie ist angewandtes Wissen über die Anatomie des Menschen, gepaart mit Händen, die jahrelang im Fühlen geschult wurden.
Sie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin und dient dem Aufspüren und Therapieren von Funktionsstörungen im ganzen Körper. Nicht nur am Bewegungsapparat, nein, auch Organstörungen, Kiefergelenksprobleme, psychische Probleme, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Entwicklungsstörungen beim Kind… Die Liste lässt sich beliebig erweitern, denn Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Selbst, wenn nun mal gerade nur der Rücken weh tat. Das ist gemeint mit Ganzheitlichkeit.
Vor über 140 Jahren entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit einen neuen Zweig der Medizin. Seither hat sich die Osteopathie – ausgehend von den USA, später auch in Europa und auf der ganzen Welt – kontinuierlich weiterentwickelt. Was sich nicht verändert hat: Ein Osteopath behandelt – im Gegensatz z.B. zu einem Allgemeinmediziner, Homöopathen oder Phytotherapeuten – ausschließlich mit seinen Händen.

Wie wirkt Osteopathie?

Unser Körper besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Dünne Bindegewebshüllen, die sogenannten Faszien, die jede noch so kleine Struktur umgeben, stellen den Zusammenhang zwischen allem her. Gemeinsam bilden sie eine große Körperfaszie. In der Schulmedizin fanden die meisten Faszien bisher kaum Beachtung, obwohl man inzwischen längst weiß, dass sie tausendmal mehr und wichtiger sind, als bloße Hülle und Verpackung. Für die Osteopathie sind sie schon von je her von großer Bedeutung. Denn ein Osteopath folgt mit seinen Händen dem Verlauf einer Faszie, um von einer Körperstruktur zur nächsten zu gelangen. Faszien verbinden auch solche Strukturen, die eigentlich auf den ersten oder sogar zweiten Blick gar nichts miteinander zu tun haben und können auf diesem Weg auch Veränderungen, wie zum Beispiel eine Funktionsstörung übertragen. Das erklärt, warum ein Osteopath oft zwar an einer schmerzenden Stelle beginnt, aber schlussendlich eine ganz andere Körperregion behandelt.

Wann gehe ich zum Osteopathen?

Die Osteopathie kann in allen medizinischen Bereichen Anwendung finden, wo funktionelle Störungen die Ursache für die Beschwerden sind. Dabei kann die Osteopathie als erste Maßnahme, aber auch begleitend zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Letzteres vor allem dann, wenn es sich um ernste Erkrankungen handelt. In jedem Fall sollte eine interdisziplinäre Behandlung des Patienten angestrebt werden, damit der Patient gesund wird. Wenn du nicht sicher bis, ob Osteopathie für dich das richtige ist, musst du dir also keine Sorgen machen: Ein Osteopath ist immer auch geschult, vorab zu überprüfen, ob dein Problem nicht gerade besser bei einem Schulmediziner aufgehoben wäre und wird dich gegebenenfalls auch dort hinschicken.

Die Kraft der Ganzheitlichkeit

Funktionsstörungen können immer den ganzen Organismus beeinträchtigen. Deshalb therapiert ein Osteopath nie einzelne Beschwerden oder eine spezifische Krankheit, sondern immer den Menschen in seiner Gesamtheit.
Manchmal wirkt das wie Zauberei. Gerade dann, wenn die Handgriffe eines Osteopathen so sanft und zart sind, dass man als Patient das Gefühl bekommt, es würde nichts passieren. Auch ich musste mich vor vielen Jahren bei meiner ersten Osteopathiebehandlung erst mal darauf einlassen, dass sich da jetzt jemand die Zeit nimmt, in aller Ruhe Kontakt mit meinem Gewebe aufzunehmen und zu lauschen, was mein Körper zu erzählen hat. Danach war ich so begeistert, dass ich fortan davon träumte, irgendwann auch mal „zaubern“ zu können. Auch wenn ich damals so krank war, dass dieser Traum utopisch erschien. Aber inzwischen ich habe es geschafft: Heute bin ich selbst Osteopathin. Und auch wenn ich mit jahrelangem Schweiß lernen musste, dass es eben keine Magie, sondern Wissen und Kunst ist, was die Osteopathie so faszinierend macht, hat sie für mich doch noch mehr Zauber als je zuvor.
Komm doch vorbei und erlebe es auch!
Andrea Fischer

Was hat meine Ernährung mit meinem Heuschnupfen zu tun?

Heuschnupfen – da gibt es Therapieideen wie Sand am Meer. Die einen schwören auf Homöopathie, die anderen auf Enzyme oder Omega-3-Fettsäuren. Manche Leute nehmen auf gut Glück Kalziumpräparate ein, wieder andere spüren nur von simplen schulmedizinischen Antiallergika aus der Apotheke eine Wirkung.
Eines haben aber alle diese Helferlein gemeinsam: Ob sie wirken, scheint von der Tageslaune abhängig. Mal hat der Pollenallergiker kaum Symptome, dann wieder kann er kaum aus den Augen schauen. Obwohl der Pollenflugkalender behauptet, es hätte zwischen Tag A und Tag B kaum einen Unterschied gegeben. Und auch der ebenfalls allergische Arbeitskollege reagiert offenbar nach gänzlich anderen Kriterien. Kann das sein?
Erst ein Blick in die lange Liste der Kreuzallergene – also Substanzen, die den allergieauslösenden Stoffen an ihrer Oberfläche so ähnlich sind, dass sie vom Körper damit „verwechselt“ werden – kann in dieses seltsame Phänomen vielleicht ein bisschen mehr Klarheit bringen.
Ein wichtiges Kreuzallergen zu Birkenpollen ist zum Beispiel die Karotte. Ein Birkenpollenallergiker, der also an einem Tag mit Birkenpollenflug zusätzlich noch Karotten zu sich nimmt, potenziert die Wirkung der Birkenpollen dadurch extrem. Dabei ist es vollkommen gleich, ob die Karotten als Salat, Saft oder als kleine orangefarbene Pünktchen im Brühwürfel auf den Tisch kommen. Das wäre wohl so ein Tag, an dem eine gut gemeinte Heuschnupfen-Therapie eher verpufft. Wenn dagegen am nächsten Tag zufällig keine – oder zumindest weniger – Kreuzallergene in der Nahrung sind, kann es sein, dass kaum Symptome auftreten, obwohl viele Leidensgenossen im näheren Umfeld kaum aus den verschwollenen Augen schauen können. Karotten sind nur eines von vielen in unserer Esskultur nicht wegzudenkenden Lebensmitteln, die als Kreuzallergen zu einer bestehenden Allergie wirken können: Äpfel, Haselnüsse, Sellerie sind nur die gängigsten Beispiele – wer einen Blick auf die Inhaltsangaben der meisten verarbeiteten Lebensmittel im Supermarkt wirft, merkt schnell, dass es gar nicht so leicht ist, ihnen allen aus dem Weg zu gehen. Muss man vielleicht auch gar nicht: Kreuzallergien müssen sich bei weitem nicht auf alle verdächtigen Lebensmittel beziehen. Lebensmittelaustestungen können die Auswahl der individuellen Idealkost während der Pollenflugzeit enorm erleichtern. Einen Versuch ist es wert: Wer erst einmal dahinter gekommen ist, um was man einen Bogen machen sollte, damit der Heuschnupfen nicht wieder so extrem zuschlägt, verzichtet gern eine Weile darauf.
Bei Fragen zum Thema Lebensmittelaustestung bitte einfach eine Nachricht schreiben! Alles Gute – Andrea

Fruktose Intoleranz

Fructose – wenn Fruchtzucker zum Problem wird

Fruchtzucker – das hört sich eigentlich ganz gesund an, oder? Da denkt man an saftige Früchte und Vitamine, also kann es doch nur gut sein?
Leider können aber manche Menschen Fruchtzucker – oder auch Fructose genannt – nicht verdauen, weil ihnen ein bestimmtes Enzym dafür fehlt. Sie bekommen davon Blähungen und Bauchschmerzen bis hin zu Durchfällen, manchmal kommen auch noch Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und mangelnder Antrieb hinzu.
Wie der Name schon vermuten lässt, findet man Fructose hauptsächlich in Obst. Aber auch Honig, manche Gemüsesorten, Süßigkeiten und Diabetikerprodukte enthalten Fruchtzucker in unterschiedlichen Konzentrationen.
Vor allem dann, wenn Fructose die einzige Zuckerart in einem Lebensmittel ist, hat der Darm damit schwer zu kämpfen. Wird der Fruchtzucker dagegen nur in kleinen Mengen oder in Verbindung mit Traubenzucker aufgenommen, treten viel weniger Beschwerden auf, denn der Darm kann besser damit umgehen.
In Verbindung mit Sorbit (z.B. in Bier oder „zuckerfreien“ Süßigkeiten) dagegen werden die Fructose-Symptome noch stärker.
Auch die Stachyose, ein Ballaststoff aus Hülsenfrüchten, kann die Beschwerden verschlimmern.
Wer also über ein sogenanntes „Fructose-Fasten“ den ewigen Bauchweh-Kreislauf unterbrechen will, muss neben Fructose und Sorbit evtl auch darauf achten.
Für mindestens zwei Wochen sollte dabei so konsequent wie möglich auf alle Lebensmittel mit Stachyose, Fructose und Sorbit verzichtet werden:
Stachyose ist enthalten in Bohnen, Erdnüssen, Linsen, Sojaprodukten (Achtung: häufig versteckt in Backmischungen und billigen Backwaren).
Fructose UND Sorbit sind enthalten in: Apfel, Pflaume, Birne, Pfirsich, Aprikose, Trauben, Johannisbeeren (auch und vor allem auch als Saft, Mus oder Dörrobst), Erdbeeren, Rhabarber, Stachelbeeren, Mango, Rosinen, Honig, Zwiebel, Bier, Wein, Artischocke, Schwarzwurzel.
Orangen, Kiwi, Ananas, Mirabellen, Preiselbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Wassermelonen enthalten zwar auch viel Fructose, kann man aber in kleinen Mengen, bzw. stark verdünnt zu sich nehmen.
Die wenigsten Probleme gibt es mit Zucker- und Honigmelonen, Bananen, Mandarinen und Zitronen.
Sollte die Ursache der Probleme tatsächlich eine Fructose-Unverträglichkeit sein, dürften die Symptome spätestens nach diesen zwei strengen Wochen verschwunden sein.
Danach kann man langsam und vorsichtig mit – einzelnen! – „Fructosebomben“ experimentieren und die eigenen Verträglichkeitsgrenzen neu ausloten.
Wenn die Symtome aber trotzdem noch unverändert andauern sollten, liegt es nicht – oder nicht nur – am Fruchtzucker.
Spätestens dann sollte – wieder – ein Therapeut zu Rate gezogen werden.
Fragen? Bitte einfach anrufen oder über das Kontaktformular schreiben!

Dysplasiesprechstunde

Pap 3d – Pap 4a – keine Panik, sondern Dysplasiezentrum kontaktieren

Als ich vor einigen Jahren an meinem Ratgeber „Frauen – Heilkräuter, Hausmittel und Hormone“ arbeitete, habe ich das Thema Gebärmutterhalskrebs und –vorsorge nur angekratzt. Denn in der täglichen Praxis wurde zwar immer wieder ganz nebenbei vom „schlechten Abstrich“,, von „3 B“ oder auch mal von „3 D“ erzählt, aber nach der ebenso beiläufigen Empfehlung, sich doch mal über die regenerierenden Zäpfchen einer renommierten Münchner Apotheke schlau zu machen, war das Thema Abstrich – zumindest in unserer Praxis – erledigt.
Aber nur ein halbes Jahr nach der E-Book-Veröffentlichung war mein eigener Abstrich „schlecht“, nämlich bei 3 d . Brav wandte ich meine eigenen Empfehlungen an und hatte keinen Zweifel daran, dass die nächste Untersuchung ein positiveres Ergebnis haben würde. Stattdessen rief mich meine damalige Frauenärztin eines Abends – es dürfte schon gegen acht Uhr gewesen sein – an, um mir mitzuteilen, dass der Befund wieder bei 3 D läge und sie mir „ganz dringend“ zu einer Konisation rate.
So dringend, dass sie sofort einen Termin für diesen Kegelschnitt festlegen wollte. „Übermorgen wäre Recht, kommen Sie bitte morgen für die Vorbesprechung“
Ich war entsetzt. Und meine Mann genauso. Der Abend war gelaufen, und wir tanzten artig am nächsten Tag zu dieser Vorbesprechung an. Dort kamen wir aber langsam wieder zur Besinnung und wagten zu fragen, ob man denn nicht noch genauere Untersuchungen machen könnte und alternative Heilmethoden ausprobieren könne, ehe da irgendwo geschnippelt würde.
Dafür wurden wir mit einem eisigen Blick gestraft. „Sicher kann man da jetzt noch mit einigem Zeit verschwenden“, bekamen wir zur Antwort, „aber letztendlich werden Sie doch nicht um den Kegelschnitt herumkommen“.
Das war genug Gefühllosigkeit, um wieder selbstständig zu denken. Wenn ich mir als Heilpraktikerin schon so Angst machen lasse, wie muss es da Ottilie-Normalpatientin gehen!
Immerhin geht es bei diesem Abstrich um die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge. Wenn eine Ärztin ihre Patientin zu einer Operation drängt, müsste sie doch den begründeten Verdacht aufgrund von mehr oder weniger eindeutigen Indizien haben, dass da eine Krebserkrankung vorliegt, oder?
Also, was wird bei einem Abstrich eigentlich untersucht?
Am Muttermund, also am Eingang zum Gebärmutterhals, werden ein paar oberflächliche Zellen von der Schleimhaut abgekratzt und unter einem Mikroskop betrachtet.
Sehen diese Zellen ganz normal aus, dann ist der Abstrich „Pap 1“, also ein normales Zellbild, alles in Ordnung. Sind leichte Zellveränderungen sichtbar, wird schon vom Pap 2 gesprochen. Solche Zellveränderungen können durch Entzündungen entstehen, oder durch schlicht durch Gewebealterung, bzw. während der Regeneration alten Gewebes.
Sind die untersuchten Zellen deutlich durch Entzündung verändert, spricht man von Pap 3. Diese Stufe ist – je nach dem Grad der Zellveränderungen – eingeteilt in Pap 3a bis Pap 3d.
Wer das googelt, findet ebenso viele beruhigende wie beunruhigende Definitionen für die einzelnen Stufen. Nur in einer Sache scheinen sich alle sicher zu sein: Ein Pap 3 ist in jeder Stufe ein unklarer Befund und sollte näher untersucht werden, mindestens aber beobachtet werden. Denn wenn die Zellveränderungen schlimmer werden, könnten auch Krebszellen dabei sein.
Und: Bei Pap 3 d ist häufig ein HPV beteiligt, jene Humanen Papillomaviren, die im Verdacht stehen, Gebärmutterhalskrebs auszulösen.
Aber nach dem hat meine Frauenärztin gar nicht gesucht. Die wollte auf jeden Fall gleich „alles großräumig herausschneiden“
Ich googelte eine Weile, um herauszufinden, warum. Und stieß dabei auf das Thema „Dysplasiezentrum“. Das sind Frauenarztpraxen, die sich auf die nähere Untersuchung solcher „schlechter“ Abstrichbefunde spezialisiert haben.
In einer solchen Praxis gibt es ein sogenanntes Kolposkop, mit dem der Arzt viel gezielter Zellen aus einem verdächtigen Areal entnehmen kann, als bei einem normalen Abstrich.
In jeder größeren Stadt gibt es mindestens eine solche Praxis. Und wer sich mit einem Pap 3d in einer solchen Praxis meldet, bekommt auch sehr flott einen Termin.
So war es bei mir. Ich war angenehm überrascht, als sich auf meine Terminanfrage per E-Mail – an einem Freitagnachmittag – die Ärztin selbst bei mir meldete – an einem Samstagvormittag!! Sie beruhigte mich und wir vereinbarten einen Termin gleich in der darauf folgenden Woche.
Und dann wurde ich WIRKLICH untersucht. Dank des Kolposkops konnte ich am Monitor ein stark vergrößertes Bild meines Muttermund bestaunen.
Das verdächtige Areal wird bei einer solchen Untersuchung mit Essigsäure betupft, weil krankhafte Veränderungen oft erst dadurch sichtbar werden. Auf dem Bild sieht das dann etwas heller als die Umgebung aus.
Von diesem Bereich entnahm die Ärztin dann gezielt Abstriche – vor allem auch, um eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus auszuschließen – und auch eine Knipsbiopsie, das heißt, eine winzige Gewebeprobe. Hat gar nicht weh getan.
Die daraus vorgenommene mikroskopische Untersuchung nennt man Histologie und ergibt dann eine sichere Diagnose über den Schweregrad der Veränderung. Sie ist die Voraussetzung für die Festlegung der endgültigen Therapie – ob eine Konisation wirklich notwendig ist, oder nicht.
Bevor ich selbst betroffen war, habe ich von der Existenz solcher Dysplasiezentren nie etwas gehört. Auch in meiner normalen Frauenarztpraxis hat man mich nicht darauf hingewiesen, dass es weiterführende Untersuchungen nach der Diagnose Pap 3d oder auch Pap 4a überhaupt gibt.
Das Gefühl, das ich bei der Verkündung der Diagnose und dem Drängeln auf eine rasche Operation empfand, war – für mich jedenfalls – ganz furchtbar und ich bin sehr dankbar, dass ich danach im Dysplasiezentrum eine so einfühlsame und gründliche Betreuung erfuhr.
Diese Erfahrung hat mich dazu bewogen, diesen Beitrag zu schreiben, denn keine Frau sollte sich so hilflos fühlen müssen. Und das ausgerechnet in einer Situation, in der sie eigentlich Unterstützung und Kraft bräuchte.
Ja, es stimmt, Gebärmutterhalskrebs ist eine gefährliche Erkrankung, an der leider immer noch viel zu viele Frauen weltweit sterben.
Zum Glück entwickelt er sich aber sehr langsam. Gerade deshalb ist es so wichtig, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen. Denn wenn man das jährlich macht, kann ein „schlechter Abstrich“ kaum älter als ein Jahr sein. Und dann kann man auch mit einer Änderung der Lebensweise, alternativen Heilmethoden und einer Minimierung der Risikofaktoren darauf reagieren.
Und selbst wenn eine Konisation notwendig sein sollte: Von einem Dysplasie-Spezialisten mit modernsten Laserverfahren durchgeführt, ist das heutzutage nicht mehr vergleichbar mit den Horrorgeschichten, die da im Netz kursieren.
Also, keine Panik, keine Schnellschüsse! Erst mal Kontakt zur nächsten Dysplasiesprechstunde aufnehmen! Und bis Du diesen Termin hast, hinterfrage einfach mal den eigenen Lebensstil der letzten Jahre: Rauchst Du? Schläfst Du unregelmäßig oder evtl. nicht lang genug? Gibt es – vielleicht auch nur unterschwellige – Unverträglichkeiten oder Allergien? Gibt es schon länger andauernde psychische oder körperliche Belastungen? Wenn ja – arbeite umgehend daran!
Das Ausschalten solcher Risikofaktoren kann leider nicht eine tatsächlich notwendige Konisation ersetzen, aber es kann durchaus das Risiko vermindern, dass der Pap-Abstrich ein halbes Jahr später gleich wieder bei 3d liegt.
Wenn Du Fragen hast – schreib mir ruhig!
Alles Gute – Andrea

Heimischer Honig

Heimischer Honig für Pollenallergiker

Alle Jahre wieder: Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, der Tannenbaum abgebaut und die letzten Lichterketten erloschen, schleichen sich schon wieder die ersten Heuschnupfensymptome ein.
Erst denkt man, es müsste ein leichter Anflug von Erkältung sein, der einem die Nase laufen und sich so erschöpft und andauernd müde fühlen lässt. Denn immerhin ist der Januar noch nicht mal ganz zu Ende. Doch dann wird bald klar: Die Haselnusspollen fliegen schon wieder und machen den besonders sensiblen Allergikern das Leben schwer.
Es muss sich übrigens in keinster Weise ausgerechnet an den Schleimhäuten der Atemwege und Augen bemerkbar machen. Es gibt durchaus auch Allergiker, die mit diffusen Muskel- und Gelenkschmerzen auf den Pollenflug reagieren.
So oder so – eine Allergie beruht auf einer Überreaktion des Immunsystems auf ein Allergen, also auf einen Stoff wie eben zum Beispiel den Haselnusspollen. Dieser Stoff wird als Feind gesehen und damit angegriffen. Dieses Prinzip greift die Schulmedizin mit der Methode der Desensibilisierung auf: Dabei wird dem Körper der „feindliche“ Stoff so oft in winzigen Dosen präsentiert, bis er sich – hoffentlich – daran gewöhnt und nicht mehr überreagiert.
Unsere Vorfahren haben das – ohne groß über Allergien nachzudenken – auch schon gemacht: Über den Winter gab es nur das zu essen, was man über den Sommer eingelagert hatte. Und dazu gehörte natürlich auch der heimische Honig. Dieses süße Gold enthält immerhin Spuren aller Pollen, die im persönlichen Umfeld herumfliegen können.
Das, was man heutzutage in handlichen Plastikspendern im Supermarkt findet, hat damit allerdings nur noch herzlich wenig zu tun. Denn um für den modernen Verbraucher die immer gleiche „Qualität“ anbieten zu können, sind die Abfüller gezwungen, Honig aus aller Welt zusammenzukaufen, zu vermischen und zu bearbeiten, damit er auch schön flüssig bleibt.
Wer allerdings die positiven Eigenschaften des Honigs auf Allergien nutzen möchte, sollte sich an einen Imker in seiner unmittelbaren Umgebung wenden. Da muss man zwar in Kauf nehmen, dass sich Farbe, Konsistenz und Geschmack mit jeder Saison ändern, dafür hat man aber auch die Gewissheit, dass der Honig einen auf die persönlichen „Heimatpollen“ vorbereitet.
Für Pollen-Allergiker sollte heimischer Honig also idealerweise ganzjährig auf dem Speiseplan stehen. Es gibt nur wenige Einschränkungen: Da Honig als Rohkost gilt, wird Schwangeren, Stillenden und Säuglingen bis zu einem Jahr davon abgeraten. Außerdem ist Honig eine wahre Fruchtzucker-Bombe: Wer also zusätzlich zu einer Allergie ein Problem mit Fructose hat, sollte erst dies in Angriff nehmen, ehe er sich mit Honig auf den nächsten Pollenflug vorbereitet.
Heimischer Honig ist übrigens gar nicht so schwer zu finden: Unter
https://nearbees.de
tragen sich immer mehr Klein-Imker in Stadt und Land ein. Und wenn unter diesem Link in Ihrer Nähe noch keiner zu finden ist, hilft es oft schon, ein wenig in der Nachbarschaft, in Bäckereien und Metzgereien nachzufragen.
Bei Fragen – bitte einfach anrufen oder über das Kontaktformular schreiben.
Bis bald!
Sven Fischer

Suche nach einer sinnvollen, messbaren Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasseraufbereitung – sinnvoll und messbar! Eine lange Suche…

Die Sache mit dem Wasser – also genauer gesagt: unsere Suche nach einer sinnvollen, messbaren Trinkwasseraufbereitung – hat schon irgendwann vor vielen Jahren angefangen. Wir waren beide noch keine Heilpraktiker, sondern Studenten, die sich so ernährten, wie sich Studenten eben meistens ernähren – nämlich lecker, würzig weil salzig und vor allem billig. Und der einzige Bereich in unserem Leben, in dem wir versuchten, vernünftig zu sein, war die Versorgung unseres Hundes:
Unser Liebling sollte Premium-Futter bekommen, damit er schön gesund bleibt. Leider stellte sich das als gar nicht so einfach heraus, denn der Hund verweigerte die exquisitesten, teuersten Sorten und war permanent krank. Und jedesmal, wenn wir deswegen mit ihm beim Tierarzt aufschlugen, drehte uns der gleich noch mal ein noch teureres Hundefutter an. Wenn wir es auch nur wagten, kurz zu zögern, wurden wir mit missbilligenden Blicken gestraft: ja, also, wenn einem das der Hund nicht wert ist, dann sollte man sich wohl besser keinen Hund anschaffen.
Diese fiese Nummer mit dem schlechten Gewissen zog damals noch super bei uns – brav statteten wir uns wieder mit einer neuen Monatsration Dosenfleisch oder Trockenfutter aus. Nur um bald resigniert festzustellen, dass der Hund auch dieses Menü tagelang im Napf stehen ließ, obwohl ihm laut der Magen knurrte. Stattdessen zog er es vor, sich Pferdeäpfel und unvorsichtige Wiesenmäuse einzuverleiben.
Und genauso war es mit dem Wasser: wie oft wir auch das Wasser in seinem Napf wechselten – es blieb unberührt stehen. Auf jede Regenwasserpfütze stürzte er sich aber. Im Winter war das ein echtes Problem, denn dann fand er draußen oft einfach kein Wasser. Mehr als einmal wies uns der Tierarzt darauf hin, dass der Hund definitiv viel zu wenig trank und sich allmählich ein ernsthaftes Nierenproblem abzeichnete. Aber was sollte man da machen? Der Tierarzt-Rat, einfach mehr Wasser zum Futter zu mischen, war vollkommen sinnlos, denn dann wurde der Napf erst recht nicht angerührt.
In der Zwischenzeit wurden wir nacheinander Heilpraktiker. Eine der ersten Auswirkungen auf unsere Lebensweise war die Entdeckung des Unterschieds zwischen Tafel-, Mineral- und Quellwasser. Während wir als Studenten noch das billigste Discounter-Tafelwasser aus großen weichen PET-Flaschen getrunken hatten, stiegen wir zuerst auf Mineralwasser in Glasflaschen um: Einerseits, weil wir keine Weichmacher mehr mittrinken wollten, zum anderen, weil Tafelwasser sich qualitativ in nichts vom Leitungswasser unterscheidet – außer, dass dem Tafelwasser evtl. noch Kohlensäure zugesetzt wird.
Schon da fiel uns auf, dass der Hund ganz interessiert aufsah, wenn das Wasser von der Flasche in ein Glas plätscherte. Testweise ließen wir ein wenig in seinen Napf plätschern, und er schlabberte zu unserer großen Überraschung auch ein paar Schluck davon. Aber den Rest ließ er dann doch wieder stehen. Verzogener Hund, schimpften wir.
Bald darauf aber entdeckten wir Quellwasser für uns. Das war auch ungefähr die Zeit, als wir Eltern wurden und uns zum ersten Mal ernsthaft für Bio-Ernährung interessierten. Es war für uns eine ganz logische Konsequenz, dass unser Kind nach dem Stillen nur Quellwasser zu trinken bekam. Und immer öfter bekam auch der Hund davon etwas ab, denn der Feinschmecker leerte zumindest den halben Napf, wenn auch nur ein Drittel der Wassermenge darin aus Quellwasser bestand.
Aber Quellwasser ist teuer, Bio-Nahrungsmittel sind teuer und es liegt in der Natur junger Heilpraktikerfamilien, dass Geld knapp ist. Es verbot sich von selbst, dass der Hund reines Quellwasser bekam. Er sollte gefälligst nehmen, was in den Napf kam, ob Futter oder Wasser.
Aber im Laufe der Jahre wurde er immer kränker, und eines Tages konnte er kaum mehr aufstehen. Der Tierarzt meinte, ein so großer Hund sei nun mal mit acht Jahren richtig alt und würde es nicht mehr lange machen.
Das saß. Noch am selben Tag gab mir ein Kollege den Rat, den Hund radikal auf Rohfütterung umzustellen. Auf die Schnelle konnte ich nur einen tiefgekühlten Fisch und ein kleines Stück Pansen auftreiben und setzte ihm das vor. Er sah mich erst mal an wie ein Schaf und konnte gar nicht fassen, dass das wirklich für ihn sein sollte. Aber dann fiel er darüber her, als hätte er noch nie was bekommen – und danach schmuste er sich an mich heran wie eine Katze.
Zwei Tage später sprang er wieder ohne Probleme in den Kofferraum des Autos. Das war ein echtes Schlüsselerlebnis zum Thema „gesunde Ernährung“ für uns.
Aber das Wasserthema war immer noch nicht gelöst – sicher, es zahlte sich allein schon auf der Tierarztrechnung aus, dass der Hund nur noch artgerechtes Futtter bekam. Aber das Quellwasser trank er manchmal, und manchmal eben auch nicht. Und wenn man daraus logische Schlüsse zog, welchen Sinn machte es dann für uns noch, Tee, Suppe und Nudeln aus Leitungswasser zu kochen?
Wir fingen an, uns über Wasserfilter und Wasseraufbereitungssysteme schlau zu machen. Und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da gab es Edelsteine und Keramikzylinder, die man einfach in einen Krug Wasser legt, und das sollte eine Energetisierung und Reinigung des Wassers bewirken. Optional konnte man auch ein Kärtchen mit einem Code oder Mantra oder sonstirgendwas Mystischem unter den Krug legen. Der Hund war gänzlich unbeeindruckt. Wir jedoch waren beeindruckt von der Höhe der Preise.
Noch höher war der Preis für einen großen Tontopf. Mit einem Loch zum Wassereinfüllen oben und einem Wasserhahn zum Ablassen unten. Die Form und das Material des Topfes allein sollte das Wasser verbessern. Nicht nachvollziehbar.
Dann gibt es Kästchen, die an die Hauptwasserleitung des Hauses montiert werden und dem Wasser die Information der berühmten Heilquelle eines katholischen Wallfahrtsortes mitgeben – kein Kommentar.
Die gängigen Aktivkohlefilter in Kannenform fielen leider auch durch – nicht nur bei einschlägigen Warentests, sondern auch wieder mal bei unserem Hund.
In der Zwischenzeit bekamen wir Hundezuwachs, und siehe da: die junge Hundedame entpuppte sich ebenso als Wasserfeinschmecker. Wir hatten jetzt also zwei Testhunde.
Ein selbsternannter Münchner Wasserexperte stellte mir freundlicherweise sein Gerät zur Wasserionisierung zum Testen zur Verfügung. Das Prinzip: Durch Ionisierung des ungereinigten Wassers wird das Wasser „basischer“ gemacht, was laut Hersteller „gesünder“ sein soll.
Beide Hunde wichen zurück und weigerten sich, auch nur in die Nähe der Näpfe zurückzukommen. Als ich dem Wasserexperten das Gerät zurückgab, bestand er darauf, zu erfahren, warum. Das Argument mit der meiner Meinung nach fehlenden Wasserreinigung ließ er nicht gelten, denn das sei veraltet. Aber als ich ihm von meinen Hunden erzählte, wurde er richtig böse.
Die mangelnde Kritikfähigkeit scheint aber ein generelles Problem in der Wasseraufbereitungsbranche zu sein. Wann immer ich einem Vertreter aus welchen Gründen auch immer absagte, es wurde unschön. Ich musste mich als „inkompetenten Wasserkunden“ beschimpfen lassen, mir wurde vorgeworfen, es sei nicht nachvollziehbar, warum ich als Heilpraktikerin denn nicht verstehen könnte – obwohl es da nichts zu verstehen gegeben hatte, sondern ich hätte halt gefälligst einfach daran glauben sollen.
Alles in allem waren diese Jahre der Suche nach unserem idealen Wasseraufbereitungssystem aber doch nützlich und lehrreich, denn erst im Laufe der Zeit fand ich heraus, dass das, was ich wollte, auch messbar ist. Der sogenannte Mikrosiemens-Wert des Wassers gibt Auskunft darüber, wie leitfähig es durch den Gehalt an schwebenden Teilchen ist.
Darüber, ob ein niedriger Mikrosiemens-Wert nun gesund ist, oder nicht – tja, darüber scheiden sich die Geister – aber nicht unsere Hunde. Mit einem gängigen TDS-Messer fand ich heraus, dass unser Leitungswasser einen Mikrosiemenswert von ca. 550 bis 600 hat. Unser Lieblings-Quellwasser dagegen hat einen Wert von 27. Eine gängige deutsche Mineralwassermarke hat übrigens 660.
Natürlich gibt es Theorien, die sagen, es wäre wichtig, seinen Mineralstoffbedarf auch über das Trinkwasser zu sichern. Aber dann muss die Frage erlaubt sein, warum ich im europäischen Ausland auf jeder Wasserflasche, die etwas auf sich hält, die Angabe des Mikrosiemes-Wertes finde – in Deutschland aber nur auf ausgesuchten Premium-Quellwassermarken.
Außerdem rechtfertigt meiner Meinung nach das bisschen Magnesium in meinem Leitungswasser nicht das „bisschen“ Arsen, Uran und Aluminium, das auch darin ist.
Nach vielen Jahren Suche und Information wusste ich endlich, dass das, was ich wollte, eine Umkehrosmose-Anlage mit Wassertank und nachgeschaltetem Wasserverwirbler war. Das bedeutet im Klartext: durch mehrere Filtersysteme und eine Osmosemembran wird das Wasser so stark wie möglich gereinigt und damit von Pestiziden, Hormonrückständen, Mineralien und Schwermetallen befreit. Danach wird das physikalisch stark beeinflusste Wasser durch einen Glasballon verwirbelt und kommt damit quellwasserähnlich aus dem Hahn.
Es dauerte noch eine ganze Weile, ehe ich einen kompetenten Umkehrosmose-Spezialisten fand, der nicht zu weit entfernt war, mir nichts andrehen wollte und das Ganze zu einem vernünftigen Preis anbieten konnte.
Die lange Suche hat sich gelohnt: Das Wasser schmeckt einfach herrlich weich, mein Wasserkocher wurde seitdem nicht mehr entkalkt, die Suppen haben eine ganz andere Farbe und die Hunde machen die Näpfe leer. Und nach dem ersten Jahr haben sich die Kosten amortisiert – ohne lästiges Kästenschleppen.
Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt – schreibt mir einfach übers Kontaktformular!
Bis bald!
Andrea und Sven

Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen mit der Chelat-Therapie

Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen mit der Chelat-Therapie

Über Entgiftung und Ausleitung wird ja viel geschrieben – und gerade jetzt im Frühjahr haben auch viele Menschen das verstärkte Bedürfnis, ihren Körper mal so richtig von innen heraus sauber zu machen. Fastenkuren und Saunagänge gehören da eher schon zur Tradition – in den letzten Jahrzehnten haben sich dagegen immer neue, angeblich immer sanftere Methoden entwickelt, um dem zunehmenden Gefühl der stärkeren Verschmutzung entgegenzuwirken. Leider bleiben viele dieser Methoden den Beweis schuldig, ob der Organismus danach nun wirklich „sauberer“ ist als vorher. Wir möchten hier die Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen mit der Chelat-Therapie vorstellen:

Viele Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen wie Allergien, Autoimmunerkrankungen , Leistungsminderung, chronische Schmerzen, Konzentrationsprobleme, depressive Phasen und Nervenentzündungen gehen einher mit einer latenten Vergiftung durch Umweltgifte. Solche Schadstoffe umgeben uns unser ganzes Leben: Aluminium aus Tetrapacks, Deos und Sonnencreme, Quecksilber aus Zahnfüllungen, Arsen aus Seefisch, Reis und Trinkwasser, Blei aus Abgasen und alten Wasserrohren – dies sind nur einige wenige Beispiele für die vielfältigen Schadstoffkontakte des Alltags. Fest steht, dass es inzwischen nahezu unmöglich ist, einer solchen Belastung vollständig aus dem Weg zu gehen.

Aber es durchaus möglich, Schwer- und Leichtmetalle mit Hilfe spezieller giftbindender Substanzen – sog. Chelatoren oder auch Komplexbildner – wieder aus dem Körper zu schwemmen. Wir haben uns auf die Diagnose und Therapie von Schadstoffvergiftungen spezialisert und wenden Entgiftungstherapien an, die seit Jahrzehnten erfolgreich unter Beweis stellen, dass sie giftige Stoffe aus dem menschlichen Körper entfernen können.

Bei einer Chelat-Therapie werden dem Patienten die – je nach Beschwerdebild und vorliegender Belastung ausgewählten – Komplexbildner über Infusionslösungen verabreicht, die sich mit den im Körper vorhandenen Metallen verbinden (=einen Komplex bilden). Dieser Komplex kann nun über die Niere ausgeschieden werden.

Um die Effektivität und Sicherheit der Behandlung zu erhöhen, wenden wir abwechselnd Chelat-Infusionen und Vitamin- und Mineralstoff-Infusionen an. Auch Akupunktur, Pflanzenheilkunde und Homöopathie kommen parallel zum Einsatz, um den Organismus beim Ausleitungsprozess zu unterstützen. Wie viele Chelat-Infusionen nötig sind, hängt von der Höhe der Belastung, der Ausscheidungsleistung der Nieren und auch von etwaigen fortbestehenden Vergiftungsquellen ab. Außerdem unterscheidet ein Komplexbildner leider nicht zwischen Metallen, die für den Organismus schädlich sind (z.B. Aluminium) und solchen, die der Körper benötigt, wie z.B. Eisen. Engmaschige Laboruntersuchungen vor, zwischen und nach den Infusionen sind deshalb für eine Chelat-Therapie unerlässlich, um etwaigen Vitamin- und Mineralstoffverlusten vorzubeugen.

Wie bei jedem ganzheitlichen Ansatz ist eine ausführliche Anamnese und ein individuell angepasster Therapieplan nötig, weil jeder Organismus anders ist. Deshalb gilt auch hier:

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Heilpraktiker Andrea und Sven Fischer

ADS oder ADHS – Ursachen und Lösungsansätze aus naturheilkundlicher Sicht

Was hinter der Diagnose ADS bzw. ADHS steckt, wissen doch die wenigsten von uns. Und danach wird seltsamerweise auch kaum gefragt, wenn einem (Schul-)Kind mit der Diagnose ADS oder ADHS ein durchaus fragwürdger Stempel aufgedrückt wird . Auffällig ist schließlich auch, wie oft man für solche Kinder als einzige Lösung eine Dauermedikation mit Amphetaminen empfiehlt.

ADS, ADHS, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen und Leistungsschwankungen – Kinder in der Grundschule müssen durchaus nicht gleich mit der chemischen Keule überrumpelt werden, wenn der (Schul-)Alltag nicht ihre volle Aufmerksamkeit genießt.

Diese meist hoch intelligenten Kinder zeigen uns schließlich mit ihrem auffälligen Verhalten lediglich, dass etwas meist ganz Anderes im Argen liegt.

Ich habe vor einiger Zeit einen Ratgeber für Betroffene veröffentlicht: „AD(H)S? Ursachen und Lösungsansätze aus naturheilkundlicher Sicht“. Er soll Eltern kurz und anschaulich über die vielfältigen möglichen Ursachen von Konzentrationsstörungen informieren und gleichzeitig einige alternative Behandlungsmethoden vorstellen.

http://www.epubli.de/shop/buch/ADHS-Konzentrationsst%C3%B6rungen-Ursachen-und-L%C3%B6sungsans%C3%A4tze-aus-naturheilkundlicher-Sicht-Andrea-Fischer-9783844227963/17536#

Wer Fragen zu dem Thema hat, kann gern Kontakt mit mir aufnehmen: info@praxisfischer.eu

Bis bald! Andrea Fischer

Frauen – Heilkräuter, Hausmittel und Hormone: Ein Ratgeber

Heilkräuter, Hausmittel und Hormone: Es gibt Dinge, die wollen wir Frauen nicht mit jedem besprechen – und erst recht nicht jedes Mal, wenn etwas zwickt, gleich in eine Praxis rennen.

Von den ersten Pickeln und Spannungsgefühlen in der Brust am Anfang der Pubertät über Regelbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten, Schwangerschaft und Geburt, das berühmte prämenstruelle Syndrom (PMS), Regelschmerzen und schließlich der Wechsel mit Schweißausbrüchen und Schlafstörungen – die verschiedenen Lebensphasen einer Frau müssen nicht von solchen Beschwerden beherrscht werden.

Schließlich ist Frau sein keine Krankheit. Denn wer einmal das Auf und Ab der Geschlechtshormone verstanden hat, weiß sich darauf einzustellen.

Wir haben vor einiger Zeit einen kleinen Ratgeber veröffentlicht, der die Grundlagen des weiblichen Hormonsystems in leicht verständlicher Form und kombiniert mit einer Auswahl an traditionellen und in der Praxis bewährten Frauen-Heilkräutern und Anwendungsbeispielen bietet. Selbstverständlich ersetzt solch ein E-Book-Ratgeber keine professionelle Hilfe bei anhaltenden Beschwerden oder schweren Erkrankungen. Aber es sollte keiner Frau verwehrt bleiben, auf die natürlichen Signale ihres Körpers auch natürlich zu reagieren.

http://www.epubli.de/shop/buch/Frauen—Heilkr%C3%A4uter-Hausmittel-und-Hormone-Andrea-Fischer-Sven–Fischer-9783844227628/17204

Wenn Sie Fragen dazu haben – schreiben Sie uns einfach!

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Bis bald! Andrea und Sven Fischer

Naturheilpraxis Fischer

Dinkel Baguette Rezept für Selbermahler

Von meiner Getreidemühle und den Vorzügen von frisch gemahlenem Getreide habe ich ja schon in meinem letzten Beitrag geschwärmt. Jetzt will ich euch aber mal ein ganz praktisches Anwendungsbeispiel zeigen, denn gesundes Brot muss nicht automatisch voller Körner sein. Hier kommt mein allerliebstes Dinkel Baguette Rezept für Selbermahler:

500g Dinkel, frisch gemahlen und per Siebaufsatz mit feinstem Netz gesiebt

10g Salz

5g Hefe

320g Wasser (ich verwende ausschließlich Umkehrosmose-Wasser)

Der Trick dabei ist lediglich die Beachtung der Temperaturen: Da frisch gemahlenes Mehl sehr warm ist (bei mir ca. 30 Grad), muss das verwendete Wasser sehr kalt sein. Die Summe aus Mehltemperatur, Zimmertemperatur und Wassertemperatur sollte 58 nicht übersteigen. Das bedeutet bei einer Zimmertemperatur von 23 Grad und einer Mehl-Temperatur von 30 Grad: das Wasser sollte 5 Grad haben. Am schnellsten lässt sich das mit einem elektrischen Bratenthermometer überprüfen.

Alle Zutaten für 5 Minuten auf Stufe 1 der Küchenmaschine vermischen, danach auf Stufe 2 noch mal mindestens 5 min verkneten. Eine halbe Stunde abgedeckt gehen lassen. Den Teig auseinanderziehen und locker falten, danach wieder abdecken und 60 – 90 min gehen lassen. Teig in zwei Portionen teilen (man kann jetzt auch ein kleines Bisschen Teig wegnehmen, in einem Schraubglas im Kühlschrank lagern und dies als Vorteig beim nächsten Mal mit zu den Zutaten mischen, das macht den Teig noch fluffiger)

Jeden Teigling nur vorsichtig in Quadratform ziehen und leicht plattdrücken, ohne den Teig zu stark zu entgasen. Das obere Drittel zur Mitte falten und mit den Fingerspitzen leicht festdrücken. Dann das untere Drittel nach oben falten und mit den Fingern festdrückenn. Ganz leicht zur Rolle formen, einmehlen und auf eine Backmatte oder Backpapier legen und mit einem Tuch abdecken. Noch mal 45-60min gehen lassen, mehrmals einritzen und in den auf 240 Grad vorgeheizten Ofen auf das heiße Backblech legen. 20-25 min backen.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit wünscht euch Andrea